geschützter rahmen

Teile meiner Workshops sind darauf ausgelegt, Selbstreflexionsprozesse anzustoßen und die Introspektionsfähigkeit zu erhöhen. Dabei kann es dazu kommen (bzw. ist es manchmal auch notwendig), dass unliebsame Gefühle oder vergessene Kränkungen und Verletzungen zu Tage treten. Es ist mir daher sehr wichtig, den Teilnehmerinnen einen geschützten Rahmen zu zuzusichern, indem u.a.

  • niemand bloßgestellt wird oder etwas von sich preisgeben muss, womit er oder sie sich nicht wohl fühlt;
  • alle TeilnehmerInnen sich untereinander Verschwiegenheit zusichern. Ich als Workshopleitung werde niemals konkrete Inhalte und/oder Details einzelner MitarbeiterInnen nach außen tragen, auch nicht auf Anfrage von beteilgten Außenstehenden (z.B. Leitungspersonen). Diesen werde ich auf Wunsch allgemeine Ergebnisse und Grundstimmungen berichten;
  • ein wertschätzendes, offenes, respektvolles und freundliches Klima herrscht;
  • die Stärken und Ressourcen der TeilnehmerInnen im Vordergrund stehen.

Dennoch gilt: "Konflikt als Chance". So können z.B. im "Team-Entwicklungs-Tag" Themen auf den Tisch kommen, die zwar wenig erfreulich, nichtsdestotrotz aber verantwortlich sind, dass Prozesse blockiert sind, die Stimmung gereizt ist, die Arbeit unbefriedigend verläuft oder die Motivation sinkt. Sollte dies der Fall sein, schauen wir gemeinsam, inwiefern die Konflikte zukünftig angegangen werden können und wollen und ob wir sie im Rahmen des workshops ggf. flankierend einbinden. Als ausgebildete Mediatorin achte ich dabei auf eine produktive und nach Vorne gewandte Richtung.